Die Geschichte des Adventkalender

Der Adventkalender

Wie lassen sich Adventkalender einteilen?

Adventkalender lassen sich grundsätzlich in zwei unterschiedliche Arten einteilen, den religiösen und den säkularen.

Zeitraum religiöser Adventkalender: 1. Adventsonntag bis Heiliger Abend
Zeitraum säkularer Adventkalender: 1. Dezember bis Heiliger Abend

Die Geschichte des Adventkalender:
Die Ursprünge
Die Ursprünge des Adventkalenders liegen bereits im 19. Jahrhundert. So wurden in manchen Familien 24 Kreidestriche an Wand oder Türe gemalt, wobei jeden Tag ein Strich weggewischt werden durfte (Strichkalender). Es gab auch Varianten bei denen 24 Heiligen-Bilder nach einander aufgehängt wurden. In manchen Gegenden wurden auch Leitern aus Holz, Pappe o.ä.  an ein Fenster gelehnt. Über diese Leiter stieg dann das Christkind jeden Tag eine Sprosse herab.
Wahrscheinlich gab es noch weitere Möglichkeiten, so wie diese, man legte jeden Tag einen Strohhalm in die Grippe.
Doch der Grundgedanke war immer derselbe, eine Zählhilfe bis zum Heiligen Abend.

Die Weihnachtsuhr
1902 wurde der erste gedruckte Adventkalender auf den Markt gebracht.  Die evangelische Buchhandlung Friedrich Trümpler in Hamburg brachte die Weihnachtsuhr auf den Markt.

Auffällig ist, an dieser von Johannes Schrodt in Auftrag gegebenen Weihnachtsuhr, dass sie nur vom 13. bis zum 24. zählt. Erst ab dem Jahr 1922 wurden Adventkalender mit 24 Kästchen hergestellt.

In den einzelnen Kästchen befindet sich der Anfang eines Liedertextes bzw. ein Bibelspruch.

Bildquelle Weihnachtsuhr: www.letzterstand.de/2009/12/
(Bildquelle Weihnachtsuhr: www.letzterstand.de/2009/12/)

Die Adventkerze
Eine skandinavische Tradition stellt die Adventkerze dar, hierbei wird lässt man die Adventkerze bis zur jeweiligen Markierung (Tag) abbrennen).

Der ausschneidbare Adventkalender
Bereits im Jahr 1903 fand die nächste Revolution statt (Anm.: diese Jahresangabe variiert jedoch, je nach der Quelle, zwischen 1903 und 1908).

Der Verleger Gerhard Lang brachte einen ausschneidbaren Adventkalender auf den Markt.

Das System war einfach, jeden Tag wurde von den Kindern ein Bildchen ausgeschnitten und auf einen Bogen geklebt.

Bildquelle Weihnachtskalender: www.herne.de
(Bildquelle Weihnachtskalender: www.herne.de)

Von 1903 bzw. 1908 bis 1930 brachte er ca. 30 verschiedene Kalender auf den Markt. Dabei wurde er auch von seiner Mutter inspiriert. Diese bastelte in Gerhards Kinderjahren einen Adventkalender aus Karton, auf welchen sie 24 kleine Leckereien (Wiebele) nähte.

Erst im Jahr 1920 eroberten Adventkalender mit Türchen den Markt.

Adventkalender mit Schokolade
Der Siegeszug des Adventkalender bekam im Jahr 1958 einen erneuten Auftrieb. Denn von nun an gab es Adventkalender, hinter deren Türchen sich ein kleines Schokoladestück befand.

Der Adventkalender heute
Heute gibt es den Adventkalender in verschiedensten Formen und Varianten. So werden Häuser zu Adventkalender, ebenso Ansichtskarten, Socken, virtuelle Adventkalender uvm.
Auch individuell gestaltete Adventkalender mit z.B. Fotos der Liebsten zählen heute zu Hits in der Vorweihnachtszeit.


Heißt es nun eigentlich Adventskalender oder Adventkalender?
In Deutschland spricht man von einem Adventskalender, hingegen in Österreich spricht man von einem Adventkalender.

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  • Super Hintergrundinfo

    Ein super Hintergrundbericht zu eurem Adventkalender, lg Anita

  • Interessant

    Interessanter Artikel